Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Sämtliche Informationen, einschließlich der Objektnachweise des Maklers, sind ausschließlich für den Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, die zuvor schriftlich eingeholt werden muss, an Dritte weiterzugeben.

Verstößt der Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Information weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zuzüglich Mehrwertsteuer zu entrichten.

Der Kunde ist verpflichtet, uns innerhalb von 2 Werktagen nach Erhalt des Exposés schriftlich unter Angabe der Quelle Mitteilung zu machen, wenn ihm das Objekt bekannt ist. Geschieht das nicht, so erkennt der Kunde/Empfänger unseren Nachweis und bei Kauf, Einräumung eines Vorkaufsrechts oder Vermietung unseren Provisionsanspruch an.

Unsere Provision von 7,14 % des Kaufpreises inkl. Umsatzsteuer ist wie ortsüblich vom Käufer zu zahlen, und zwar stets sofort nach Vertragsabschluss an uns. Gleiches gilt bei Mietverträgen, wobei die Höhe der Provision bei Wohnungsmietverträgen zwei Nettokaltmieten zzgl. Mehrwertsteuer und bei Gewerbemietverträgen drei Nettokaltmieten zzgl. Umsatzsteuer beträgt.

Der Makler darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer tätig werden.

Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem vom Verkäufer beauftragten Dritten stammen und von ihm, dem Makler, auf ihre Richtigkeit nicht überprüft worden sind. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Information nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt.

Die Verjährungsfrist für alle Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt drei Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadenersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen  worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuchs, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam.

Die jeweils unwirksame Bestimmung  soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.